
Das geht aus einem Brief der Oppositionspartei an Ministerpräsident Wüst (CDU) hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die schwarz-grüne Landesregierung werde aufgefordert, einen unabhängigen Sonderermittler mit der Klärung der Vorwürfe zu betrauen, heißt es. Bis dieser einen Abschlussbericht vorlege, solle Scharrenbach das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung zunächst nicht weiterleiten. Zudem betonte demnach die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion, Blumenthal, dass Hilferufe von Beschäftigten und Hinweise von Personalvertretungen über einen langen Zeitraum ohne erkennbare Konsequenzen geblieben sein sollen. Dies verlange eine lückenlose Aufklärung.
Scharrenbach soll "Angst und Schrecken" verbreitet haben
Der "Spiegel" hatte über einen dienstlichen Vermerk berichtet, der seit mehreren Monaten bei Düsseldorfs Staatskanzlei-Chef Liminski (CDU) liege. Dem Magazin zufolge ist von einer Arbeitsatmosphäre im Scharrenbach-Ministerium die Rede, die von "Angst und Schrecken" geprägt sei.
Scharrenbach hatte in einer persönlichen Erklärung Fehler eingeräumt. Sie erkenne an, dass sie durch ihre persönliche Arbeitsweise nicht jedem Mitarbeiter immer gerecht geworden sei. Dieser Verantwortung stelle sie sich.
Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
