Erbschaftssteuer
SPD will Lebensfreibetrag von rund einer Million Euro für private Erbschaften und höhere Steuern auf Unternehmens-Erbschaften

Die SPD konkretisiert ihre Pläne für eine Reform der Erbschaftssteuer.

    Wer erbt, muss eine Erbschaftssteuererklärung beim Finanzamt einreichen.
    SPD gibt Details zu ihren Plänen für die Erbschaftssteuer bekannt. (imago/Christian Ohde)
    Laut einem Konzeptpapier, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, soll es künftig einen sogenannten Lebensfreibetrag von rund einer Million Euro geben für alle Erbschaften, die ein Mensch in seinem Leben erhält. Er soll sich zusammensetzen aus 900.000 Euro für Erbschaften aus der Familie und 100.000 Euro von nicht oder entfernt verwandten Personen.
    Zudem will die SPD größere Unternehmens-Erbschaften höher besteuern. Die Sozialdemokraten wollen hierfür einen Freibetrag in Höhe von fünf Millionen Euro schaffen. Dadurch könnten die meisten kleineren Familienbetriebe auch weiterhin steuerfrei an die nächste Generation weitergegeben werden, während höhere Unternehmenswerte gerechter besteuert würden.
    Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.