
Forschende vom britischen Genom-Forschungsinstitut Wellcome Sanger haben das jetzt noch einmal nachgewiesen.Sie haben das Sperma von mehr als 80 Männern zwischen 24 und 75 Jahren analysiert und ihre Ergebnisse im Fachmagazin "Nature" veröffentlicht. Demnach hat bei Männern Anfang 30 ungefähr jedes 50. Spermium eine krankheitsverursachende Mutation. Bei Männern mit 70 ist jedes 20. Spermium betroffen.
Weil Paare immer später Kinder bekommen, sind diese Erkenntnisse nach Ansicht der Forscher zunehmend von Bedeutung. Sie schlagen vor, dass junge Männer ihr Sperma für eine spätere Zeugung einfrieren lassen. Oder auch, dass ältere Männer mit Kinderwunsch ihr Sperma untersuchen lassen.
Diese Nachricht wurde am 09.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
