Wirtschaft
"Spiegel": Regierung prüft Verkauf von BP-Raffinerie an Klesch

Das Bundeswirtschaftsministerium prüft nach einem Medienbericht die geplante Übernahme der BP-Raffinerie in Gelsenkirchen durch einen ausländischen Investor. ⁠

    Die Ruhr Oel GmbH, BP Gelsenkirchen Raffinerie, Blick über den Stadtteil Beckhausen
    BP Raffinerie in Gelsenkirchen (picture alliance/Jochen Tack)
    Die drittgrößte Raffinerie in Deutschland soll an die Klesch-Group des Milliardärs Gary Klesch verkauft werden, wie das Magazin "Der Spiegel" berichtet. Hinter der auf ⁠Malta ⁠ansässigen Gruppe stehe ein undurchsichtiges ⁠Firmenkonstrukt mit einem Büro in der Steueroase Jersey. Der 79-jährige Eigner Klesch habe ⁠seine US-Staatsbürgerschaft gegen eine britische getauscht ‌und sei zudem bereits in Deutschland aufgefallen. Nach der Übernahme einer Raffinerie 2010 in Heide habe er ​sich geweigert, eine Übergewinnsteuer von rund 117 Millionen Euro zu zahlen.
    Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.