Fußball-Bundesliga
Sportdirektor Kehl und Borussia Dortmund trennen sich

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und sein Sportdirektor Sebastian Kehl haben sich getrennnt.

    Das Bild zeigt Kehls Kopf; er blickt ernst. Rechts und links neben ihm sehr unscharf zwei weitere Personen.
    Geht: BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl. (dpa / SVEN SIMON / Malte Ossowski )
    Die unerwartete Entscheidung gab der Verein bekannt. Sie sei von Kehl und der Geschäftsführung einvernehmlich getroffen worden, hieß es. Der frühere Nationalspieler war im Jahr 2018 Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB geworden. Im Sommer 2022 übernahm der Ex-Spieler des Vereins dannn das Amt des Sportdirektors.

    Keine Gründe mitgeteilt

    Über die Gründe für Kehls Ausscheiden beim BVB wurde zunächst nichts mitgeteilt. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken erklärte lediglich, in einem sehr offenen Gespräch seien der Sportdirektor, Geschäftsführer Carsten Cramer und er zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen sei. "Damit sich beide Seiten darauf vorbereiten können, haben wir uns einvernehmlich auf eine sofortige Beendigung von Sebastians Tätigkeit verständigt."

    Kritik an Kaderplanung

    An Kehl und seinen Personalplanungen gab es schon seit längerer Zeit Kritik. Überraschend kommt die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt dennoch. Am Samstagabend hatte Kehl nach dem 3:2 gegen den Hamburger SV noch über seine Kaderplanungen und den Stand bei den Verhandlungen mit Verteidiger Nico Schlotterbeck über eine vorzeitige Vertragsverlängerung gesprochen.
    Diese Nachricht wurde am 22.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.