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StartseiteSport am Wochenende"Profisport braucht Großsponsoren"19.04.2015

Sportmarketing"Profisport braucht Großsponsoren"

Der ERC Ingolstadt hat trotz seiner Niederlage heute (19.04.2015) noch Chancen auf die Eishockey-Meisterschaft, der FC Ingolstadt spielt nächste Saison sehr wahrscheinlich erstklassig - auch dank Großsponsor Audi. Ein sportlicher Erfolg, der für Ingolstadt "gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann", sagte Oberbürgermeister Christian Lösel im DLF.

Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel im Gespräch mit Andrea Schültke

Daniel Tjärnqvist (Köln, links) und Travis Turnbull (Ingolstadt) im Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft 2014 (dpa / picture alliance / Revierfoto)
Der ERC Ingolstadt könnte 2015 seinen Meisterschaftserfolg von 2014 wiederholen. (dpa / picture alliance / Revierfoto)
Weiterführende Information

Fussball - Kommerzialisierte Tradition
(Deutschlandfunk, Sport am Wochenende, 25.01.2015)

Ingolstadt Oberbürgermeister Christian Lösel blickt zuversichtlich in die nahe Zukunft: Die heutige Niederlage des ERC Ingolstadt - dessen Präsident Christian Lösel ist - gegen die Adler Mannheim sei "keine Vorentscheidung" für die Eishockey-Meisterschaft, sagte er im Deutschlandfunk. Für eine Stadt wie Ingolstadt sei der sportliche Erfolg des ERC eine "Marketingmaßnahme, die wir gar nicht hoch genug einschätzen können". Genauso wie das überzeugende Auftreten des FC Ingolstadt, aktuell Tabellenführer in der zweiten Fußball-Bundesliga.

Sportlicher Erfolg dank finanzstarker Sponsoren

Natürlich - weiß auch Christian Lösel - habe man einen großen Teil dieses Erfolgs dem Sponsor Audi zu verdanken: "Es ist natürlich so, dass man Profisport Großsponsoren braucht." Wo die beiden Vereine ohne den in Ingolstadt heimischen Autohersteller stehen würden, lasse sich nur schwer einschätzen. Um die noch relativ geringen Zuschauerzahlen macht sich Christian Lösel keine Sorgen: "Fankultur muss sich erst entwickeln", sagte er in der Sendung "Sport am Sonntag" - und das passiere auch über den sportlichen Erfolg.

Das vollständige Gespräch können Sie bis mindestens 19. Oktober 2015 nachhören.

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