"Auch wenn ich ein Telefongespräch kurz unterbreche oder langsam spreche, bleibt die Bandbreite der Telefonleitung von etwa 64 Kilobit voll bestehen", schildert Gary Daichent, Vize Präsident des Netzwerkanbieters "Cisco". Der Manager beschreibt die Einschränkungen herkömmlicher Telefonvermittlungsanlagen. Zwar wird Sprache dabei inzwischen digital übertragen, doch bleibt die Kapazität dieser Leitung nur zu diesem Zweck reserviert - gleich, ob gesprochen oder geschwiegen wird.
Netzwerktechnologien, die auf dem Internet-Protokoll "IP" basieren, bieten dazu eine Alternative: Dabei werden analoge Sprachinformationen digitalisiert und in kleine Päckchen zerlegt. Vorteil dabei: Es werden nur dann Datenpakete los geschickt, wenn auch Bedarf besteht. So werden verfügbare Bandbreiten wesentlich effektiver genutzt.
Bevor jedoch die Internet-Telefonie das bisherige Telefon ablösen wird, müssen auf dem weltweiten Datenhighway noch einige Vorkehrungen getroffen werden, erklärt Michael Henneberg, Informations-Wissenschaftler der Universität Mainz. "Es müssen sämtliche Netzwerkkomponenten des Internet auf ein Protokoll umgestellt werden, damit zuverlässige Verbindungen gewährleistet sind."
Auch die Hersteller sind sich bewußt, daß die Qualität eines solchen Dienstes entscheidend für sein Bestehen gegen die etablierten Systeme ist. "Es ist wichtig, daß Verzögerungen und Aussetzer gering sind und die Datenpakete in der korrekten Reihenfolge zusammengesetzt werden", unterstreicht Gary Daichent. Dazu müsse Sprachdaten bei der Übertragung via Internet eine Priorität gegenüber anderen Inhalten eingeräumt werden.
Alle großen Telekommunikationsunternehmen arbeiten derzeit mit Hochdruck an Lösungen zu diesem Bereich. Weil die wachsende Attraktivität des World Wide Web einen wahren Heißhunger nach Datendurchsatz entfacht hat, suchen die Betreiber nach Möglichkeiten, bestehende Leitungen maximal auszulasten. Daher scheint es nur eine Frage der Zeit, bis Telefonnetz und Datenhighway zu einer Einheit verschmelzen werden.
Netzwerktechnologien, die auf dem Internet-Protokoll "IP" basieren, bieten dazu eine Alternative: Dabei werden analoge Sprachinformationen digitalisiert und in kleine Päckchen zerlegt. Vorteil dabei: Es werden nur dann Datenpakete los geschickt, wenn auch Bedarf besteht. So werden verfügbare Bandbreiten wesentlich effektiver genutzt.
Bevor jedoch die Internet-Telefonie das bisherige Telefon ablösen wird, müssen auf dem weltweiten Datenhighway noch einige Vorkehrungen getroffen werden, erklärt Michael Henneberg, Informations-Wissenschaftler der Universität Mainz. "Es müssen sämtliche Netzwerkkomponenten des Internet auf ein Protokoll umgestellt werden, damit zuverlässige Verbindungen gewährleistet sind."
Auch die Hersteller sind sich bewußt, daß die Qualität eines solchen Dienstes entscheidend für sein Bestehen gegen die etablierten Systeme ist. "Es ist wichtig, daß Verzögerungen und Aussetzer gering sind und die Datenpakete in der korrekten Reihenfolge zusammengesetzt werden", unterstreicht Gary Daichent. Dazu müsse Sprachdaten bei der Übertragung via Internet eine Priorität gegenüber anderen Inhalten eingeräumt werden.
Alle großen Telekommunikationsunternehmen arbeiten derzeit mit Hochdruck an Lösungen zu diesem Bereich. Weil die wachsende Attraktivität des World Wide Web einen wahren Heißhunger nach Datendurchsatz entfacht hat, suchen die Betreiber nach Möglichkeiten, bestehende Leitungen maximal auszulasten. Daher scheint es nur eine Frage der Zeit, bis Telefonnetz und Datenhighway zu einer Einheit verschmelzen werden.