Die Erfolge auf dem Gebiet der Sprachsynthese sind im wahrsten Sinne des Wortes hörbar. Vom Computer vorgelesene Texte können inzwischen recht gut verstanden werden. Was das Vorlesen für den Rechner so schwierig macht: Es erfordert eine gewisse Intelligenz. Diane Hirschfeld vom Institut für Technische Akustik der TU Dresden erklärt: "Eine vollkommen richtige Textinterpretation setzt eigentlich voraus, daß man den Text verstanden hat. Manche Wörter, etwa Staub-Ecken oder Stau-Becken, werden gleich geschrieben, aber unterschiedlich ausgesprochen. Der Computer muß wissen, was er vorliest."
Schwerer noch als das Sprechen fällt dem Computer das Zuhören. Doch auch die Spracherkennung macht Fortschritte. Telefonauskünfte arbeiten mittlerweile nicht nur sprecherunabhängig, sondern verkraften auch manchen Sprachfehler. Eine elektronische Fahrplanauskunft der Firma Philipps konnte sich bei der Schweizer Bundesbahn im praktischen Einsatz bewähren. Weit über 90 Prozent der Anfragen werden erfolgreich beantwortet. Jeder zehnte Auskunftssuchende allerdings bleibt unverstanden. Hans Uszkorelt, Professor für Computerlinguistik in Saarbrücken, glaubt dennoch, daß in Zukunft die Steuerung von Maschinen per Sprache eine Selbstverständlichkeit wird, wenn auch nicht überall: "Dort wo wir die Hände freihaben und wo ein einfacher Knopfdruck genügt, würde ich auch weiterhin diesen Knopf lieber mit meinem Zeigefinger drücken."
Beim derzeit größten Forschungsprojekt soll Sprache nicht nur erkannt, sondern gleich übersetzt werden. "Verbmobil" heißt das System, an dem zahlreiche Universitäten, Forschungseinrichtungen und Technologiekonzerne beteiligt sind. Herauskommen soll eine Art automatischer Simultanübersetzer. Bis zum Jahr 2000 ist ein Wortschatz von 10.000 Vokabeln in Deutsch und Englisch angepeilt.
Schwerer noch als das Sprechen fällt dem Computer das Zuhören. Doch auch die Spracherkennung macht Fortschritte. Telefonauskünfte arbeiten mittlerweile nicht nur sprecherunabhängig, sondern verkraften auch manchen Sprachfehler. Eine elektronische Fahrplanauskunft der Firma Philipps konnte sich bei der Schweizer Bundesbahn im praktischen Einsatz bewähren. Weit über 90 Prozent der Anfragen werden erfolgreich beantwortet. Jeder zehnte Auskunftssuchende allerdings bleibt unverstanden. Hans Uszkorelt, Professor für Computerlinguistik in Saarbrücken, glaubt dennoch, daß in Zukunft die Steuerung von Maschinen per Sprache eine Selbstverständlichkeit wird, wenn auch nicht überall: "Dort wo wir die Hände freihaben und wo ein einfacher Knopfdruck genügt, würde ich auch weiterhin diesen Knopf lieber mit meinem Zeigefinger drücken."
Beim derzeit größten Forschungsprojekt soll Sprache nicht nur erkannt, sondern gleich übersetzt werden. "Verbmobil" heißt das System, an dem zahlreiche Universitäten, Forschungseinrichtungen und Technologiekonzerne beteiligt sind. Herauskommen soll eine Art automatischer Simultanübersetzer. Bis zum Jahr 2000 ist ein Wortschatz von 10.000 Vokabeln in Deutsch und Englisch angepeilt.