
Die Staats- und Regierungschefs vereinbarten bei ihrem Treffen im italienischen Bari eine engere Kooperation. So soll die Zusammenarbeit der zuständigen Behörden in Herkunfts-, Transit- und Zielländern verstärkt werden, heißt es in einer Erklärung. Vor allem aber soll der Datenaustausch ausgebaut werden. Ziel sei, die Geldströme zu verfolgen, um kriminelle Netzwerke aufzudecken. Zudem will man potenzielle Migranten über die Risiken aufklären, die von Schleusern und Menschenhändlern ausgehen. Die Gastgeberin des Gipfels, die italienische Ministerpräsidentin Meloni, will die irreguläre Migration in ihr Land soweit wie möglich stoppen.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.