EU-Gipfel
Staats- und Regierungschefs beraten über Folgen des Irankriegs und Ukraine-Hilfen

Auf dem EU-Gipfel in Brüssel beraten die Staats- und Regierungschefs über den Irankrieg und die damit einhergehenden Fragen zur Energieversorgung.

    Brüssel: Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn, spricht vor dem EU-Gipfel mit Vertreterinnen und Vertretern der Presse.
    EU-Gipfel in Brüssel (Markus Lenhardt / dpa / Markus Lenhardt)
    Zum Auftakt sorgte zunächst der ungarische Ministerpräsident Orban für Unmut. Er bekräftigte die Blockade des EU-Darlehens in Höhe von bis zu 90 Milliarden Euro. Erst wenn wieder russisches Öl in Ungarn ankomme, sei er zu Konzessionen bereit, sagte Orban in Brüssel.
    Die EU-Außenbeauftragte Kallas warf dem ungarischen Regierungschef vor, beim Thema der Finanz-Hilfen für Kiew nicht rational zu agieren. Bundeskanzler Merz erinnerte daran, dass beim Gipfel im Dezember eine einstimmige Entscheidung aller Mitgliedsstaaten darüber getroffen worden sei. Er gehe davon aus, dass sich jetzt alle daran hielten. Ähnlich äußerten sich die Regierungschefs aus Belgien, Österreich und Finnland.
    Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.