
Das teilte die Behörde der Deutschen Presse-Agentur mit. Hintergrund ist die Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus. Der Landesrechnungshof hatte die Unterstützung von 13 Projekten mit insgesamt 2,6 Millionen Euro als rechtswidrig bewertet. Die Rechnungsprüfer attestierten der Kulturverwaltung fehlende Förderkriterien und eine willkürliche Auswahl der Projekte.
Wedl-Wilson hatte ihr Vorgehen verteidigt. Nach Amtsantritt im Mai 2025 habe sie eine Situation vorgefunden, in der die Mehrheit im Abgeordnetenhaus eine Förderung der Projekte gefordert habe. Zudem seien die Mittel von ihrem Amtsvorgänger Chialo bereits zugesagt gewesen.
Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
