
Mahler habe sich der Aufstachelung zum Hass sowie der Leugnung des Holocaust schuldig gemacht und die nationalsozialistische Willkürherrschaft gerechtfertigt, erklärte der Vertreter der Anklagebehörde in seinem Plädoyer vor dem Potsdamer Landgericht. Der Verteidiger von Mahler forderte hingegen Freispruch für seinen Mandanten.
Die Anklage wirft dem 87-Jährigen rechtswidrige Äußerungen in insgesamt elf Schriften vor, die er zwischen 2013 und 2017 verbreitet haben soll. Darin beschwört er einen angeblichen Kampf des - Zitat - "deutschen Volksgeistes" gegen das Judentum, das auf Weltherrschaft ausgerichtet sei. Mahler wurde bereits mehrfach wegen Volksverhetzung und Leugnung des Holocausts verurteilt.
Diese Nachricht wurde am 07.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
