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Staatsanwaltschaft Frankfurt stellt Ermittlungen gegen Eintracht-Präsident Fischer ein

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen den Präsidenten von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt, Fischer, wegen unerlaubten Drogenbesitzes eingestellt. Dies teilte die Behörde mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

    Peter Fischer, Präsident von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt, steht im Stadion und lächelt.
    Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt. (Revierfoto/IMAGO)
    Dem 67 Jahre alten Vereinschef und drei weiteren Beschuldigten war vorgeworfen worden, zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt eine unbekannte Menge Kokain unerlaubt erworben und aufbewahrt zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung waren minimale Rückstände einer verdächtigen Substanz gefunden worden. Eine zweifelsfreie Zuordnung zu einem der vier Beschuldigten sei nicht möglich gewesen, hieß es nun in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.
    Eintracht-Präsident Fischer hatte die Vorwürfe als haltlos zurückgewiesen und sich während der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Er und seine Anwälte wollten keine weiteren Erklärungen abgeben.
    Fischer steht seit August 2000 an der Spitze des Vereins. Erst Ende September war er für weitere vier Jahre im Amt bestätigt worden.
    Diese Nachricht wurde am 24.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.