
Das teilte ein Sprecher der Behörde mit. - Das Landgericht Bonn hatte den Winterhoff am Mittwoch zu neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, unter anderem wegen vorsätzlicher Körperverletzung in sieben Fällen. Laut dem Gericht hatte er Kindern und Jugendlichen das ruhigstellende Medikament Pipamperon zur Dauerbehandlung verordnet. Bei vielen Betroffenen traten Nebenwirkungen auf. Den Richtern zufolge wollte Winterhoff seinen Patienten nicht schaden, wie von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, sondern handelte - so wörtlich - in "heilender Absicht". Die Staatsanwaltschaft hatte eine deutlich längere Freiheitsstrafe gefordert. Ob Winterhoffs Verteidigung ebenfalls Revision gegen das Urteil einlegt, ist noch nicht bekannt.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
