Berlin
Staatsbesuch von al-Scharaa: Bundeskanzler Merz will Rückkehr syrischer Flüchtlinge vorantreiben

Bundeskanzler Merz strebt die Rückkehr von 80 Prozent der mehr als 900.000 Syrer in Deutschland in ihr Heimatland an.

    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geben im Bundeskanzleramt eine Pressekonferenz.
    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa besucht Berlin. (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)
    Man werde sich auf ein beschleunigtes Verfahren verständigen, sagte der CDU-Vorsitzende bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa im Kanzleramt. Die Menschen spielten eine zentrale Rolle beim Wiederaufbau des vom Bürgerkrieg zerstörten Landes. Al-Scharaa sprach sich dafür aus, denjenigen, die sich in Deutschland ein Leben aufgebaut hätten, ein Bleiberecht zu ermöglichen. Die Grünen kritisierten das Drängen auf eine zügige Rückkehr syrischer Geflüchteter. Parteichefin Brantner sagte, viele von ihnen arbeiteten hierzulande in systemrelevanten Berufen. Es sei also wohlfeil, deren Rückkehr zu verlangen.
    Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.