
Er habe bei der Präsidentschaftswahl Ende Dezember laut einem vorläufigem Ergebnis über 76 Prozent der Stimmen erhalten, teilte die Wahlbehörde in der Hauptstadt Bangui mit.Seine wichtigsten Konkurrenten, die früheren Ministerpräsidenten Dologuele und Dondra, kamen demnach nur auf 14 und 3,7 Prozent. Beide hatten bereits vor der Bekanntgabe von Wahlbetrug und einer Farce gesprochen. Schon Touadéras Wiederwahl im Jahr 2020 war von Betrugsvorwürfen überschattet gewesen. Kritik erntete der 68-Jährige außerdem für die Durchsetzung einer neuen Verfassung, die ihm die nunmehr dritte Amtszeit ermöglichte.
In der Zentralafrikanischen Republik leben trotz Reichtums an vielen Bodenschätzen über 70 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsschwelle.
Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
