Anschlag in Berlin
Stadtwerkeverband empfiehlt Verbrauchern, Vorsorge für Ausfälle zu treffen

Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin hat der Verband kommunaler Unternehmen gewarnt, dass es keinen sicheren Schutz der gesamten Energieinfrastruktur gegen solche Taten gebe.

    Ehrenamtliche Mitarbeiter des Roten Kreuzes bauen während eines Stromausfalls im Südwesten Berlins in einer Notunterkunft Feldbetten auf.
    Stromausfall in Berlin: Notunterkünfte eingerichtet (dpa / Sebastian Gollnow)
    Eine Sprecherin sagte der Funke-Mediengruppe, die Netzbetreiber in Deutschland stellten zwar jeden Tag die Versorgung sicher. Es sei aber nicht möglich, die Infrastruktur in Deutschland vollständig gegen derartige und gezielte Angriffe zu schützen. Man rate den Menschen daher, Vorsorge für Ausfälle zu treffen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt etwa, dass sich Haushalte insbesondere durch das Anlegen von Vorräten für mehrere Tage auf Krisen und Notfälle vorbereiten.
    Seit Samstag sind in Teilen Berlins Tausende Haushalte und Betriebe ohne Strom. Behörden gehen von Brandstiftung durch Linksextremisten aus.
    Diese Nachricht wurde am 05.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.