Insolvenz
Städtetag fordert Mitsprache bei Galeria-Filialen

Der Deutsche Städtetag hat den Warenhauskonzern Galeria aufgefordert, bei Gesprächen über die Zukunft bedrohter Filialen die betroffenen Kommunen einzubinden.

    Der Schriftzug "Galeria Kaufhof" auf dem Dach der Filiale der Warenhauskette Galerie Karstadt Kaufhof in Köln.
    Viele Filialen von Galeria sind bedroht. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)
    Der Hauptgeschäftsführer des Städtetags, Schuchardt, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, dies habe sich in der Vergangenheit bewährt, um passende und individuelle Lösungen für die Filialen und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Jeder Standort stehe dabei vor individuellen Herausforderungen. Schuchardt verlangte im Falle von Schließungen auch zügige und schlüssige Konzepte für eine Folgenutzung und warnte ansonsten vor einer Abwärtsspirale für die betroffenen Innenstädte. 
    Galeria hatte angekündigt, 33 der 83 Standorte auf ihre Rentabilität zu prüfen und möglicherweise zu schließen. Der Konzern, der rund 12.000 Menschen beschäftigt, hatte Anfang 2024 zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet. Wenig später wurden neun Standorte geschlossen.
    Diese Nachricht wurde am 24.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.