
Es besorge sie, dass die Union zahlreiche Vorwürfe gegen sie und ihr Ministerium auf Grundlage von Mutmaßungen und Unterstellungen konstruiere, sagte die FDP-Politikerin der "Rheinischen Post". Das schade der Debattenkultur und somit der Demokratie in Deutschland. CDU und CSU sollten zur Sachlichkeit zurückkehren, führte Stark-Watzinger aus. Die Union moniert fehlenden Aufklärungswillen bei ihr. Die Fraktion hatte Stark-Watzinger einen umfangreichen Fragen-Katalog zukommen lassen.
Das Bildungsministerium ließ Konsequenzen für Dozenten prüfen, die in einem umstrittenen Offenen Brief pro-palästinensische Protestaktionen an Universitäten verteidigt hatten. Dabei ging es auch um die mögliche Kürzung von Fördermitteln für Forschungsprojekte. Stark-Watzinger bestreitet, diesen Prüfauftrag erteilt oder gewollt zu haben. Sie machte ihre Staatssekretärin Döring dafür verantwortlich und trennte sich von ihr.
Diese Nachricht wurde am 23.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.