Donnerstag, 29. Februar 2024

UNO-Bericht
Starke Bedrohung sogenannter wandernder Tierarten

Der Bestand von 44 Prozent der sogenannten wandernden Tierarten nimmt ab.

12.02.2024
    Ein Afrikanischer Elefant steht auf sandigen Boden, im hintergrund Sonnenlicht.
    Der Elefant gehört zu den sogenannten wandernden Tieren. Deren Population nimmt stark ab. (imago / imagebroker/ Martin Moxter)
    22 Prozent seien vom Aussterben bedroht, wie aus einem Bericht der Vereinten Nationen hervorgeht. Unter wandernden Arten versteht man Tiere, die regelmäßig große Strecken zurücklegen und dabei zum Teil auch Ländergrenzen überqueren. Dazu gehören etwa Lachse, Störche und Elefanten. Nur bei 14 solcher Arten hat sich demnach der Erhaltungsstatus verbessert, darunter bei Blau- und Buckelwalen sowie beim Seeadler. Besonders schlecht stehe es um die Fischpopulationen. Knapp 97 Prozent seien vom Aussterben bedroht, so etwa Haie, Rochen und Störe. Gründe seien der übermäßige Fischfang, der Lebensraumverlust durch menschliche Aktivität und der Klimawandel.
    Es ist der erste UNO-Bericht zum Zustand wandernder Tierarten, der auf einer Tagung in Samarkand in Usbekistan vorgestellt wurde. Dort beraten Vertreter aus Politik, Wissenschaft und von Naturschutzorganisationen bis kommenden Samstag über den Naturschutz.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.