
Alle Mitgliedsstaaten hätten zugestimmt, teilten EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und EU-Ratspräsident Costa mit. Damit erkenne man die Entschlossenheit und den Mut der beiden Länder bei der Umsetzung von Reformen an. Zudem liege eine größere EU in einer von wachsender Unsicherheit geprägten Welt im gemeinsamen Interesse. Der ukrainische Präsident Selenskyj und Moldaus Präsidentin Sandu begrüßten den Start der Gespräche.
Die EU-Beitrittsverhandlungen mit beiden Ländern waren bereits im Juni 2024 formal begonnen worden. Die Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts mit der Ukraine wurde allerdings von Ungarn mit einem Veto blockiert. Erst nach der Wahlniederlage des langjährigen Regierungschefs Orban im April kam wieder Bewegung in den Prozess.
Diese Nachricht wurde am 13.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
