
Während die Verbraucherpreise im März um 2,7 Prozent höher lagen als ein Jahr zuvor, stiegen die Preise für Waren und Dienstleistungen rund ums Autofahren um 6,7 Prozent. Nach Angaben des Bundesamts stiegen vor allem die Kosten für Kraftstoffe - Diesel um knapp 30 Prozent, Superbenzin um 17 Prozent, Autogas dagegen nur um 1,1 Prozent.
Auch im langjährigen Vergleich hat sich Autofahren hierzulande überdurchschnittlich verteuert: Im Jahr 2025 lagen die Preise für Waren und Dienstleistungen rund ums Auto nach Angaben der Wiesbadener Behörde um 31,2 Prozent höher als im Jahr 2020, während sich die Verbraucherpreise insgesamt in dem Zeitraum um 21,9 Prozent erhöhten.
Vor allem Preissteigerungen bei Kraftfahrzeugversicherungen (plus 63,0 Prozent) schlugen im Vergleich der Jahre 2025 und 2020 zu Buche. Deutlich teurer wurden in dem Zeitraum zudem Gebrauchtwagen (plus 45,3 Prozent), Fahrschule und Führerscheingebühr (plus 42,7 Prozent), Kraftstoffe (plus 37,5 Prozent) und Reparaturen (plus 34,5 Prozent).
Auch die Fahrkartenpreise für öffentliche Verkehrsmittel sind im März im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen: Für kombinierte Tickets für Bus und Bahn mussten Fahrgäste gut sechs Prozent mehr bezahlen. Hier wirkte sich vor allem die Preiserhöhung beim Deutschlandticket im Januar 2026 aus. Eine Bahnfahrt im Nahverkehr verteuerte sich binnen Jahresfrist um mehr als fünf Prozent, eine Bahnfahrt im Fernverkehr nur um gut ein Prozent.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
