Gehälter
Statistisches Bundesamt: Vollzeitbeschäftigte in Ostdeutschland verdienen 17 Prozent weniger

Vollzeitbeschäftigte in den ostdeutschen Bundesländern verdienen immer noch rund 17 Prozent weniger als jene im Westen des Landes.

    Ein Kugelschreiber liegt auf einer Gehaltsabrechnung.
    Die Gehälter in Ostdeutschland sind 17 Prozent weniger als in Westdeutschland. (IMAGO / Zoonar / IMAGO / Zoonar.com / stockfotos-mg)
    Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Demnach lag der Bruttojahresverdienst mit Sonderzahlungen im vergangenen Jahr im Westen Deutschlands im Mittel bei rund 55.000 Euro. Im Osten waren es 46.000 Euro. Der Stunden-Bruttolohn betrug im Westen im Mittel rund 25 Euro und in den ostdeutschen Bundesländern 21 Euro.
    Als einen Grund für den Unterschied sehen Experten die niedrige Tarifbindung im Osten. Der Linken-Fraktionschef Pellmann nannte das große Gefälle eine Bankrotterklärung und ein politisches Versagen. Pellmann hatte zuvor beim Statistischen Bundesamt um die Zahlen gebeten.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.