
Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, waren dies rund 120 Millionen Euro weniger als 2024. Grund für die Entschädigung ist, dass die Stromerzeuger ihre Anlagen abschalten mussten, wenn die Leitungen zum Transport des Stroms nicht ausreichten. Spitzenreiter beim finanziellen Ausgleich war Bayern mit 165 Millionen Euro gefolgt von Niedersachsen mit 120 Millionen. Die hohe Summe für Bayern erklärt sich unter anderem daraus, dass dort viele Solaranlagen gebaut wurden, der Leitungsausbau aber nur langsam vorankommt.
Der Linken-Abgeordnete Bartsch sprach von Systemversagen. Die Bundesregierung verantworte die höchsten Strompreise in Europa, gleichzeitig werde Strom weggeschmissen, sagte Bartsch.
Diese Nachricht wurde am 22.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
