
Laut dem Amtsgericht Göttingen, das das Verfahren Anfang des Monats eröffnet hatte, wurden alle offenen Forderungen beglichen. Nach Angaben des Insolvenzverwalters ging es unter anderem um unbezahlte Sozialabgaben. Laut einem Anwalt, der nach eigenen Angaben den Großteil der Steidl-Mitarbeiter vertritt, waren zu Beginn des Monats noch Klagen wegen nicht oder verzögert bezahlter Gehälter offen.
Der Steidl Verlag war unter anderem dafür bekannt, seit 1993 die weltweiten Rechte am Werk von Günter Grass zu halten. Im Mai beendete die Günter und Ute Grass Stiftung die Zusammenarbeit wegen wiederholter Zahlungsrückstände.
Diese Nachricht wurde am 24.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
