Olympia-Einkaufszentrum
Steinmeier bei Gedenken zu zehntem Jahrestag des rassistischen OEZ-Attentats in München

In München wird heute der Opfer des rechtsextremistisch und rassistisch motivierten Terroranschlags auf das Olympia-Einkaufszentrum vor zehn Jahren gedacht.

    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder steht vor dem Denkmal für die Opfer des Anschlags auf das Olympia-Einkaufszentrum in München.
    Bayerns Ministerpräsident Söder vor fünf Jahren am Denkmal für die Opfer der OEZ-Anschlags in München. (dpa / Peter Kneffel)
    Neben Angehörigen und Überlebenden werden Bundespräsident Steinmeier, Bayerns Landtagspräsidentin Aigner (CSU) und Oberbürgermeister Krause (Grüne) erwartet. Zum Tatzeitpunkt um 17.51 Uhr ist eine Gedenkminute mit Kranzniederlegung geplant, bei der die Namen aller neun Opfer werden verlesen.
    Ein 18-jähriger Deutscher mit iranischem Migrationshintergrund erschoss damals neun Menschen. Er suchte seine Opfer gezielt nach vermeintlichen äußerlichen Hinweisen auf eine ausländische Herkunft aus und tötete sich später auf der Flucht selbst. Die Tat wurde von den Behörden zunächst als Amoklauf eingestuft. Erst im Jahr 2019 bestätigten die Ermittlungen auch offiziell die rechtsextremistischen und rassistischen Motive des Täters.
    Diese Nachricht wurde am 22.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.