
Zum Auftakt seiner Reise durch die Region sagte Steinmeier, Lateinamerika sei kein Hinterhof von irgendjemandem. Damit reagierte er auf das militärische Eingreifen der USA in Venezuela und auf die Forderung von Präsident Trump, mehr Einfluss auf den Panamakanal zu bekommen.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Panamas Präsident Mulino betonte der Bundespräsident, die Souveränität des Landes über den Kanal und dessen Neutralität müssten außer Frage stehen. Trump hatte im vergangenen Jahr damit gedroht, den einst von den USA gebauten Kanal wieder in Besitz zu nehmen. Durch den Panamakanal verlaufen etwa fünf Prozent des weltweiten Seehandels.
Morgen reist Steinmeier weiter nach Guatemala und am Mittwoch nach Mexiko.
Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
