Gedenken in München
Steinmeier fordert mehr Einsatz gegen Rassismus

Zum zehnten Jahrestag des Anschlags beim Münchner

    Blumen liegen am 24.07.2016 vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München (Bayern), zwei Tage nach einer Schießerei mit Toten und Verletzten.
    Heute jährt sich das Attentat vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München zum zehnten Mal (dpa / picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand)
    Olympia-Einkaufszentrum hat Bundespräsident Steinmeier mehr Engagement im Kampf gegen Rassismus verlangt.
    Über Ursachen und Konsequenzen solcher Verbrechen dürfe nicht geschwiegen werden, sagte Steinmeier bei der Gedenkveranstaltung am Nachmittag in der bayerischen Landeshauptstadt. Zugleich verwies er darauf, dass es für die
    Hinterbliebenen und Angehörigen zu lange gedauert habe, bis der rechtsterroristische Anschlag in dem Einkaufszentrum auch als solcher anerkannt worden sei. Auch Bayerns Landtagspräsidentin Aigner und Münchens Oberbürgermeister Krause sprachen bei dem Gedenkakt.
    Am 22. Juli 2016 hatte ein 18-jähriger aus rassistischen Motiven acht Jugendliche und eine Erwachsene erschossen und sich später selbst getötet. Einige der Opfer hatten türkische, griechische oder albanische Wurzeln, andere gehörten der Gruppe der Sinti und Roma an.
    Diese Nachricht wurde am 22.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.