Kritik an USA und Israel
Steinmeier nennt Iran-Konflikt "unnötigen Krieg"

Bundespräsident Steinmeier hat den Angriff der USA und Israels auf den Iran als einen "unnötigen Krieg" bewertet.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält am Jahrestag des Mauerfalls 1989, des antijüdischen Pogroms der Nazis 1938 und der Ausrufung der Republik nach dem Ersten Weltkrieg 1918 in seiner Residenz Schloss Bellevue in Berlin.
    Bundespräsident Steinmeier. (Archivbild) (picture alliance / dpa / Pool AP / Maryam Majd)
    Viele seien der Meinung gewesen, Trump habe ihn mangels diplomatischer Alternativen an der Seite Israels führen müssen, sagte er in einem Podcast des Nachrichtenportals t-online. Diese Ansicht habe ihn am meisten enttäuscht und fast wütend gemacht. Steinmeier verwies auf das 2015 geschlossene Atomabkommen mit dem islamistischen Regime in Teheran, das US-Präsident Trump in seiner ersten Amtszeit aufgekündigt hatte. Es wäre gut gewesen, man hätte diese Vereinbarung beibehalten, führte der Bundespräsident aus. Steinmeier hatte das Atomabkommen damals als Außenminister Deutschlands mitverhandelt.
    Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.