Anders als Bundesregierung
Steinmeier nennt Iran-Krieg völkerrechtswidrig

Bundespräsident Steinmeier hat den Krieg der USA und Israels gegen den Iran als völkerrechtswidrig bezeichnet.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht bei der Jubiläumsveranstaltung "75 Jahre Wiedergründung des Auswärtigen Amtes" im Auswärtigen Amt.
    Bundespräsident Steinmeier spricht bei der Jubiläumsveranstaltung "75 Jahre Wiedergründung des Auswärtigen Amtes" im Auswärtigen Amt. (picture alliance/dpa/Bernd von Jutrczenka)
    Bei seiner Rede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts bezeichnete Steinmeier die Angriffe als "verhängnisvollen Fehler". Es gebe wenig Zweifel daran, dass dieser Krieg völkerrechtswidrig sei, betonte der Bundespräsident. Er fügte hinzu, die deutsche Außenpolitik werde nicht überzeugender dadurch, dass man Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nenne. Die Bundesregierung hat es bisher vermieden, den Angriff auf den Iran als völkerrechtswidrig zu bezeichnen.
    Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.