Tags der Demokratiegeschichte
Steinmeier sieht Demokratie von zwei Seiten bedroht

Bundespräsident Steinmeier hat die Menschen in Deutschland zum Schutz und Erhalt der Demokratie aufgerufen.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Residenz Schloss Bellevue in Berlin.
    Bundespräsident Steinmeier fordert ein Einstehen der Bürgerinnen und Bürger für die Demokratie. (picture alliance / dpa / Pool AP / Maryam Majd)
    In einem Gastbeitrag für das Redaktionsnetzwerk Deutschland betont Steinmeier, dass die Freiheit und die Demokratie so bedroht seien wie seit Langem nicht mehr – durch - so wörtlich - Verächter der Demokratie im Innern und durch imperiale Großmächte von außen. Selbstbehauptung sei das Gebot der Stunde. Es gelte, Geschichte und Tradition nicht den Extremisten zu überlassen.
    Der Bundespräsident äußerte sich anlässlich des "Tags der Demokratiegeschichte". Dieser wird am Mittwoch erstmals begangen. Künftig soll immer am 18. März an die Meilensteine und Wegbereiter der deutschen Demokratie erinnert werden. An diesem Tag wurde im Jahr 1793 die Mainzer Republik ausgerufen, er spielte eine Rolle bei der Revolution von 1848 und im Jahr 1990 waren die DDR-Bürger an diesem Tag zur ersten freien Volkskammerwahl aufgerufen.
    Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.