
Der geplante Vertrag zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Uruguay sowie Paraguay würde eine der weltweit größten Freihandelszonen schaffen. In einigen europäischen Ländern gibt es Widerstand dagegen, etwa in Frankreich, Italien und Polen. Auch deutsche Landwirte befürchten eine neue Konkurrenz.
Steinmeier sagte in Montevideo auf einer Pressekonferenz mit dem neuen Präsidenten Uruguays, Orsi, man brauche dieses Freihandelsabkommen. Es sei nicht nur ein ökonomischer, sondern auch ein geopolitischer Meilenstein. Er werde bei den europäischen Ländern dafür werben, versprach der Bundespräsident.
Orsi war erst gestern vereidigt worden, Steinmeier nahm an der Zeremonie teil. Die Südamerika-Reise des deutschen Staatsoberhaupts führt ihn in den nächsten Tagen auch noch nach Paraguay und Chile.
Diese Nachricht wurde am 02.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
