Staatsbesuche in Mittelamerika
Steinmeier wirbt in Guatemala für Ausbau deutscher Beziehungen zu gleichgesinnten Staaten in der Welt

Bundespräsident Steinmeier hat in Guatemala dafür geworben, dass Deutschland seine Beziehungen zu gleichgesinnten Staaten konsequent ausbaut.

    Panamas Präsident José Raul Mulino Quintero und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schütteln sich die Hände. Sie stehen auf einer Terrasse, im Hintergrund ist die Skyline von Panama-Stadt zu sehen.
    Zum Auftakt seiner Reise wurde Bundespräsident Steinmeier in Panama von Präsident Mulino empfangen. (Archivbild) (Bernd von Jutrczenka / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Wenn man sehe, dass Verlässlichkeit und Voraussehbarkeit auch in vielen alten diplomatischen Verbindungen leide und schwinde, müsse man sich auf die Suche nach Nationen begeben, die die eigenen Wertvorstellungen teilten, sagte Steinmeier. Mit einigen seien Deutschlands Verbindungen – bisher jedenfalls – nicht dicht genug. Angesichts der Krisen und Konflikte in der Welt gewinne man den Eindruck, die bewährte Weltordnung gerate in eine zunehmende Weltunordnung.
    Steinmeier hatte gestern am zweiten Tag seines Besuchs in Guatemala die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Maya-Ruinen von Tikal besichtigt. Dabei zollte er dem mittelamerikanischen Land seinen Respekt für dessen Leistungen zum Erhalt der baulichen Überreste dieser einstigen Hochkultur. Der Bundespräsident war zu Wochenbeginn nach Panama gereist. Heute wird er in Mexiko erwartet.
    Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.