
Wenn man sehe, dass Verlässlichkeit und Voraussehbarkeit auch in vielen alten diplomatischen Verbindungen leide und schwinde, müsse man sich auf die Suche nach Nationen begeben, die die eigenen Wertvorstellungen teilten, sagte Steinmeier. Mit einigen seien Deutschlands Verbindungen – bisher jedenfalls – nicht dicht genug. Angesichts der Krisen und Konflikte in der Welt gewinne man den Eindruck, die bewährte Weltordnung gerate in eine zunehmende Weltunordnung.
Steinmeier hatte gestern am zweiten Tag seines Besuchs in Guatemala die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Maya-Ruinen von Tikal besichtigt. Dabei zollte er dem mittelamerikanischen Land seinen Respekt für dessen Leistungen zum Erhalt der baulichen Überreste dieser einstigen Hochkultur. Der Bundespräsident war zu Wochenbeginn nach Panama gereist. Heute wird er in Mexiko erwartet.
Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
