
Die Perseiden, einer der bekanntesten Meteorströme, erreichen am Montagabend ihr Maximum. Bei optimalen Bedingungen wird man alle zwei, drei Minuten einen Meteor erspähen, heißt es bei der Max-Planck-Gesellschaft. Die Vereinigung der Sternfreunde rechnet mit 20 bis 30 Meteoren je Stunde, die von einem dunklen Standort aus beobachtet werden können. Auch davor und danach seien die Sternschnuppen am Himmel zu beobachten. In den beiden Nächten zum Samstag und zum Sonntag sind die Chancen laut Deutschem Wetterdienst noch geteilt.
Die Perseiden zählen zu den bekanntesten Sternschnuppenströmen. Sie sind nach dem Sternbild Perseus benannt, aus dem sie zu kommen scheinen. Ihre wahre Ursache liegt darin, dass die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne die Bahn des Kometen 109P/Swift-Tuttle kreuzt und auf die von ihm verstreuten Teilchen trifft. Diese verglühen dann als leuchtende Sternschnuppen, wenn sie in die Erdatmosphäre eintreten.
Diese Nachricht wurde am 09.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.