
Das Bundeskabinett verabschiedete heute einen entsprechenden Gesetzentwurf von Finanzminister Klingbeil. Die höheren Abgaben gelten demnach für Spirituosen, für Champagner und Sekt sowie für Likörweine und Alkopops. Eine 0,7-Liter-Flasche 40-prozentiger Wodka würde damit zum Beispiel um knapp 90 Cent teurer. Die Biersteuer soll nicht angehoben werden, Wein bleibt weiterhin steuerfrei.
Das Finanzministerium erwartet durch die Steuererhöhung Mehreinnahmen von 455 Millionen Euro. Die Bundesregierung plant auch höhere Abgaben auf Tabak. Zudem soll eine Zuckersteuer auf Getränke wie Limonaden und Colas erhoben werden.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
