Frankfurter Allgemeine
Steuerpläne der Koalition bringen nicht die versprochene Entlastung

Die von der Bundesregierung geplante Steuerreform führt möglicherweise doch nicht zu der angekündigten Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen.

    Hand mit Portemonnaie und Geldscheinen
    Für die meisten Beschäftigten dürfte laut Berechnungen, die die FAZ veröffentlicht, durch die geplante Steuerreform nicht mehr im Portemonnaie bleiben. (Imago)
    Die "Frankfurter Allgemeine" veröffentlichte Berechnungen eines Finanzwissenschaftlers, bei denen auch die steigenden Sozialabgaben berücksichtigt werden. Danach hätten schon im Jahr 2028 kinderlose, alleinstehende Beschäftigte mit 3.000 Euro brutto im Monat einen leicht geringeren Jahresnettolohn als 2026. Bei höheren Einkommen fällt das Minus stärker aus, da die Bemessungsgrundlage für die Sozialabgaben deutlich angehoben wird. Die für die tatsächliche Kaufkraft wichtige Inflation ist bei diesen Berechnungen noch nicht berücksichtigt.
    Diese Nachricht wurde am 10.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.