Zwei Wochen nach Kommunalwahlen
Stichwahlen um Oberbürgermeister-Ämter in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen sind in fast 150 Kommunen die Stichwahlen um die Ämter von Oberbürgemeistern, Bürgermeistern und Landräten zu Ende gegangen.

    Die Flagge mit dem Landeswappen von Nordrhein-Westfalen vor der Staatskanzlei in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen).
    Die Flagge mit dem Landeswappen von Nordrhein-Westfalen (dpa / picture alliance / Rolf Vennenbernd)
    In der Landeshauptstadt Düsseldorf liegt Amtsinhaber Keller von der CDU nach Auszählung fast aller Stimmen deutlich vor der Grünen-Kandidatin Gerlach. In Köln dürfte der SPD-Kandidat Burmester Nachfolger der parteilosen Oberbürgermeisterin Reker werden. Er liegt nach Auszählung eines Großteils der Stimmen vor der Grünen-Politikerin Aymaz.
    In Dortmund wird die SPD nach fast 80 Jahren in Folge nicht mehr den Oberbürgermeister stellen. Der CDU-Kandidat Kalouti setzte sich knapp gegen den bisherigen SPD-Amtsinhaber Westphal durch.
    In mehreren Städten hatten sich auch Bewerber der AfD für die Stichwahlen qualifiziert, darunter in Gelsenkirchen und Duisburg. Allerdings unterlagen sie in allen vier Kommunen deutlich ihren Kontrahenten.
    In anderen Bundesländern fanden vereinzelt Bürgermeisterwahlen statt, etwa in Oranienburg, Eisenhüttenstadt, Teltow, Freiberg, Kamenz oder Pfungstadt.
    Diese Nachricht wurde am 28.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.