Berlin
Stiftung Preußischer Kulturbesitz registriert mehr Anfeindungen gegen Kultureinrichtungen

Die Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Ackermann, sieht die Kultureinrichtungen in Deutschland gut gegen autoritäre Tendenzen gewappnet.

    Marion Ackermann steht vor einem bunten Bild des Malers Gerhard Richter im Albertinum in Dresden.
    Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. (picture alliance / imageBROKER / Sylvio Dittrich)
    Das föderale System sorge dafür, dass Erfolge von Rechtsextremisten oder Rechtspopulisten in einem Bundesland nicht auf die Kulturpolitik in ganz Deutschland durchschlagen, sagte Ackermann dem Evangelischen Pressedienst.
    Ackermann forderte Kultureinrichtungen auf, sich über ihr Selbstverständnis klar zu werden. Zweck, Ziele und öffentlichen Auftrag eines Hauses festzuhalten, stärke die Widerständigkeit gegenüber autoritären Angriffen. Leider würden jedoch Fälle häufiger, bei denen Beschäftigte von Kultureinrichtungen unmittelbar angefeindet und politisch angegangen würden. Es sei eine wichtige Aufgabe, diese zu stärken und vor solchen Zermürbungen zu schützen. Mit Blick auf die Lage in den USA sagte Ackermann: "Da sind wir noch weit, weit davon entfernt."
    Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat ihren Sitz in Berlin gilt mit rund 2000 Mitarbeitenden und Millionen Besucherinnen und Besuchern im Jahr als eine der größten Kultureinrichtungen Deutschlands.

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    Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.