
Ein Großteil stamme von Arbeitern, die beim Eisenbahnbau in Kamerun gestorben seien, in vereinzelten Fälle auch durch Hinrichtungen durch Deutsche. Auch aus den heutigen Staaten Togo, Ghana und Nigeria befänden sich Schädel im Besitz der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Die Erforschung ihrer Herkunft bezeichnete die Stiftung als Verpflichtung und zentrales Anliegen. Die menschlichen Überreste gehören zu einer Sammlung von rund 7.700 Schädeln, die die Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2011 von der Berliner Charité übernahm. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stiftung hat gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Togo und Kamerun die Herkunft vieler Schädel untersucht.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
