Zweiter Weltkrieg
Stilles Gedenken erinnert an Zerstörung Dresdens 1945

Mit zahlreichen Veranstaltungen ist in Dresden an die Opfer der Alliierten-Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg erinnert worden.

    Armin Schuster (CDU, M), Innenminister von Sachsen, und Jörg Scheibe (BSW, r), Vizepräsident des Sächsischen Landtages, stehen während einer Gedenkveranstaltung auf dem Nordfriedhof vor einem Blumenkranz.
    81. Jahrestag der Zerstörung Dresdens (Sebastian Kahnert / dpa / Sebastian Kahnert)
    Es gab Gedenkveranstaltungen auf mehreren Friedhöfen, eine Andacht in der wieder aufgebauten Frauenkirche und ein Versöhnungsgebet von Gästen der britischen Stadt Coventry. Die Dresdner Partnerstadt wurde 1940 durch deutsche Luftangriffe zerstört. Am Abend wollen sich wie jedes Jahr tausende Bürger zum stillen Gedenken versammeln und eine Menschenkette bilden.
    Dresden wurde im Zweiten Weltkrieg durch britische und amerikanische Luftangriffe, die sich gegen das NS-Regime richteten, weitgehend zerstört. Die erste Angriffswelle begann am 13. Februar 1945. Nach Recherchen von Historikern starben insgesamt bis zu 25.000 Menschen. Ob es sich hierbei um ein Kriegsverbrechen der Alliierten handelte, gilt als umstritten.
    Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.