
Er sagte der "Welt am Sonntag", Ziel müsse es sein, die Lieferungen an die Ukraine zu erhöhen und die eigenen Bestände wieder aufzufüllen. Die NATO suche keinen Krieg mit Russland, betonte Stoltenberg. Man müsse sich aber für eine möglicherweise jahrzehntelange Konfrontation wappnen. - Stoltenbergs Äußerungen tragen der Befürchtung Rechnung, dass die USA als Geldgeber für Militärhilfe an die Ukraine ausfallen. Ein milliardenschweres Paket wird von den oppositionellen Republikanern im Kongress blockiert. Gestern sprach Bundeskanzler Scholz bei einem Besuch in Washington mit US-Präsident Biden darüber.
Der CDU-Außenpolitiker Kiesewetter sagte, wenn man die Strategie bei der Ukraine-Unterstützung nicht ändere, werde eine Massenflucht und eine Ausweitung des Krieges auf NATO-Staaten wahrscheinlicher. Kiesewetter sprach von zehn Millionen Flüchtlingen und mehr.
Diese Nachricht wurde am 10.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
