
Die Mongolei habe damit einen internationalen Haftbefehl des Gerichtshofs ignoriert, hieß es in Den Haag. Staaten, die den Gerichtshofs anerkennen, seien aber verpflichtet, gesuchte Personen auszuliefern. Man habe die Angelegenheit nun an die Versammlung der Mitgliedsstaaten des Gerichtshofs übergeben.
Die Richter hatten den Haftbefehl gegen Putin im März 2023 erlassen. Begründet wurde er damit, dass der Präsident für die Verschleppung ukrainischer Kinder verantwortlich sei. Nach Angaben aus Kiew wurden im Zuge des Angriffskriegs tausende ukrainische Minderjährige nach Russland oder in russisch besetzte Gebiete der Ukraine gebracht. Die Regierung in Moskau behauptet, lediglich Kinder in Sicherheit gebracht zu haben.
Diese Nachricht wurde am 25.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.