
Wie der zuständige Richter in New York erklärte, wird die Verkündung vom 11. Juli auf den 18. September verschoben. Damit fällt das Urteil erst nach dem Parteitag der Republikaner, bei dem Trump zum Präsidentschaftskandidaten gekürt werden soll. Die Verschiebung des Termins solle es ermöglichen, den gestrigen Richterspruch des Supreme Court zu berücksichtigen, mit dem Trump strafrechtliche Immunität für offizielle Handlungen während seiner Präsidentschaft eingeräumt worden war. Der Richter ergänzte, es könnte sein, dass die Verkündung des Strafmaßes nach der Prüfung nicht mehr nötig sei. Beobachter sehen die Chancen dafür jedoch als gering an, weil die meisten der Trump vorgeworfenen Handlungen in die Zeit vor seiner Präsidentschaft fallen.
Im Verfahren in New York war Trump von den Geschworenen in allen 34 Anklagepunkten für schuldig befunden worden, per Fälschung von Geschäftsdokumenten eine Schweigegeldzahlung an die frühere Pornodarstellerin Stormy Daniels vertuscht zu haben. Trump droht nun eine Geld- oder Haftstrafe.
Diese Nachricht wurde am 02.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.