Kabinett
Strategie zum Schutz der Wirtschaft vor Angriffen und Sabotage gebilligt

​Die Bundesregierung will deutsche Unternehmen besser vor Spionage, Sabotage und Cyberangriffen schützen.

    Eine Person mit schwarzen handschuhen tippt auf einer beleuchteten Laptop-Tastatur.
    Das Bundeskabinett beschloss eine Strategie gegen Cyberkriminalität. (picture alliance / dpa / Philip Dulian)
    Das Kabinett beschloss dazu ‌die ⁠neue sogenannte Nationale Wirtschaftsschutzstrategie. Ziel sei die Stärkung der Resilienz der Wertschöpfungs- und Lieferketten sowie von Forschung, Innovation und Entwicklung der Unternehmen. Dabei solle die Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft verbessert werden, um auf physische, digitale und hybride Bedrohungen zu reagieren.
    Das Kabinett billigte auch eine Vorlage zum Ausbau von Rechenzentren sowie Vereinfachungen beim Kindergeld. Es soll nach der Geburt eines Kindes künftig automatisch ohne Antrag ausgezahlt werden, um ‌Familien von ⁠Bürokratie zu ⁠entlasten. Das Gesetz ⁠soll Anfang 2027 ‌in zwei Stufen in Kraft treten.
    Bereits gestern verabschiedete die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur Dämpfung der hohen Spritpreise. Es wurde im sogenannten Umlaufverfahren beschlossen und soll noch in dieser Woche in den Bundestag eingebracht werden. - Die Preise für Diesel und Benzin sind infolge des Iran-Krieges stark gestiegen.
    Diese Nachricht wurde am 18.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.