Bundesdrogenbeauftragte
Streeck warnt vor Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

Der Bundesdrogenbeauftragte Streeck hat davor gewarnt, sinkende Zahlen von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen als Entwarnung zu verstehen.

    Hendrik Streeck (CDU) gibt ein Pressestatement in seiner neuen Funktion als Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen im Bundesministerium für Gesundheit.
    Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (Michael Kappeler/dpa)
    Zwar seien 2024 so wenige junge Menschen mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt worden, wie seit 25 Jahren nicht mehr, sagte Streeck in Berlin. Alkohol gehöre für viele Jugendliche jedoch noch immer zum Alltag. Risiken würden vielfach unterschätzt. Streeck sprach sich zudem dafür aus, Alkoholmissbrauch mit Aufklärungskampagnen vorzubeugen. Kinder und Jugendlich müssten darin bestärkt werden, selbstbestimme Entscheidungen zu treffen und gegebenenfalls dem Gruppendruck ein "Nein" entgegenzusetzen. Wer früh verlässliche Informationen erhalte, könne Risiken besser einschätzen und seine Gesundheit schützen, erklärte der CDU-Politiker.
    Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.