
Guggolz äußerte in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" den Verdacht, dass Kulturstaatsminister Weimer entgegen seiner Aussage bereits über die konkreten Erkenntnisse des Verfassungsschutzes informiert wurde - und dass diese "wahrscheinlich einfach so schwach sind, dass seine ganze Argumentation bröckeln würde". Wenn in der Mitteilung "wirkliche gravierende Sachen drin wären, hätte er das schon längst veröffentlicht", meinte Guggolz.
Auf der Leipziger Buchmesse wurde der Kulturstaatsminister wegen seines Vorgehens ausgebuht. Die Linken-Fraktion beantragte eine Aktuelle Stunde im Bundestag zu den Vorgängen. Sie trägt den Titel: "Kunst-, Kultur- und Meinungsfreiheit verteidigen – Einschränkungen durch den Beauftragten für Kultur und Medien beenden".
Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
