
Nach offiziellen Angaben geht es darum, die Sicherheit der Schifffahrt und der maritimen Wirtschaftstätigkeiten zu gewährleisten. Das gestern begonnene Manöver mit Namen "Friedenswillen 2026" soll eine Woche dauern. Laut chinesischen Militärvertretern, die die Eröffnungszeremonie geleitet hatten, nehmen Brasilien, Ägypten und Äthiopien als Beobachter teil. US-Präsident Trump wirft den Staaten anti-amerikanische Politik vor. Südafrikas Regierung bestritt Feindseligkeiten und erklärte, die Übungen seien unpolitisch.
Die BRICS versuchen, sich als Gegengewicht zum Westen zu positinieren. Der einstige Staatenblock aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika hatte sich zuletzt erweitert. Zur neuen BRICS-plus-Gruppe gehören inzwischen elf Länder, seit 2024 auch der Iran.
Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
