Die Branche der erneuerbaren Energien benutzt eher den Begriff erheblich. Man trage schon heute erheblich zur Energieversorgung in Deutschland bei. Und die aktuellen Zahlen für das abgelaufene Jahr 2005 wurden soeben in Berlin bekannt gegeben. Demnach haben die erneuerbaren Energien in Deutschland einen Anteil am Strombedarf von 10,2 Prozent – zum Vergleich: 2004 waren es noch 9,4 Prozent. Bei der Wärmeerzeugung konnte sich die Branche auf 5,4 Prozent steigern, und bei den Kraftstoffen liegt der Anteil nun bei 3,4 Prozent. Als wichtige Vergleichszahl gilt ja auch der Anteil am Endenergieverbrauch. Und da liegen diese grünen, sauberen Technologien inzwischen bei 6,4 Prozent (Vorjahr 5,7 Prozent) und übertreffen damit auch den Anteil beispielsweise der Steinkohle in Deutschland, so die stolze Bilanz der Branche. Zufriedenheit deshalb bei Peter Ahmels, dem Präsidenten des Bundesverbandes Windenergie. Er benennt die aktuellen und auch künftigen Bereiche des Branchenwachstums:
"Der größte Anteil ist im vergangenen Jahr von der Windenergie gekommen. Aber auch die Solarenergie hat mengenmäßig deutlich nachgezogen. Und zudem auch die Biomasse. Das sind momentan die Gruppen mit dem stärksten Zuwachs. Und von der Menge her wird in der nächsten Zeit wohl Windenergie und Biomasse eine entscheidende Rolle spielen. Photovoltaik ist hierzulande naturgemäß noch nicht so stark, aber langfristig wird sie eine größere Rolle spielen als bisher."
Den größten Anteil bei den Erneuerbaren leistet derzeit also die Windenergie. Allerdings kann man nicht mehr jene boomenden Wachstumszahlen der vergangenen Jahre vorlegen. Aber mit rund 1800 Megawatt neu installierter Leistung (2004 waren es 2000 Megawatt) ist man hier in Berlin dennoch zufrieden. Zur Bilanz dazu gehört auch jene Größe, die den Beitrag der Erneuerbaren für die Umwelt erkennen lässt – die Einsparung an klimaschädlichen Treibhausgasen:
"Mit jeder Kilowattstunde, die erneuerbar erzeugt wird, kann natürlich Kohlendioxyd, CO2, eingespart werden. Und wenn man sich die Mengen anschaut, dann können wir für unsere Branche sagen, dass wir im vergangenen Jahr mehr als 80 Millionen Tonnen CO2 eingespart haben. Das ist wesentlich mehr als das, was die Industrie in Deutschland auf Grund des Kyoto-Protokolls einsparen müsste. Die Erneuerbaren haben mit ihrem Wert die Selbstverpflichtung der Industrie übertroffen."
Damit ist man längst aus einer industriellen Nische herausgetreten. Wachstumszahlen und eingesparte Treibhausgase sind das eine, doch längst geht es auch um Standortpolitik in Deutschland. Der Präsident des Bundesverbandes Windenergie über die Arbeitsplätze bei den erneuerbaren Energien:
"In der Windbranche gehen wir von über 60.000 Arbeitsplätzen aus. Bei den gesamten Erneuerbaren sind es über 150.000 Beschäftigte. Es betrifft ja auch längst nicht mehr nur den deutschen Markt, gerade im Windbereich spielt ja der Export inzwischen eine große Rolle. Diese geschaffenen Arbeitsplätze werden somit nachhaltig sein."
Auch die Politik setzt ja einen Rahmen für die Nutzung der erneuerbaren Energien. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil bei mindestens 25 Prozent des deutschen Strombedarfs liegen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, ist ja einst von Rot-Grün so richtig auf den Weg gebracht worden, aber auch die neue Bundesregierung akzeptiert es weitgehend. Somit hat man die Hoffnung, die künftigen Ziele auch erreichen zu können.
Und eine ganz interessante Rechnung machte die Branche hier in Berlin auch noch auf. Stichwort: fossile Energieträger und deren Kosten. 17 Euro zahle beispielsweise ein Privathaushalt in Deutschland jährlich für die Förderung der erneuerbaren Energien, doch allein durch den hohen Ölpreis mussten bei den Haushalten im vergangenen Halbjahr allein rund 170 Euro mehr gezahlt werden.
"Der größte Anteil ist im vergangenen Jahr von der Windenergie gekommen. Aber auch die Solarenergie hat mengenmäßig deutlich nachgezogen. Und zudem auch die Biomasse. Das sind momentan die Gruppen mit dem stärksten Zuwachs. Und von der Menge her wird in der nächsten Zeit wohl Windenergie und Biomasse eine entscheidende Rolle spielen. Photovoltaik ist hierzulande naturgemäß noch nicht so stark, aber langfristig wird sie eine größere Rolle spielen als bisher."
Den größten Anteil bei den Erneuerbaren leistet derzeit also die Windenergie. Allerdings kann man nicht mehr jene boomenden Wachstumszahlen der vergangenen Jahre vorlegen. Aber mit rund 1800 Megawatt neu installierter Leistung (2004 waren es 2000 Megawatt) ist man hier in Berlin dennoch zufrieden. Zur Bilanz dazu gehört auch jene Größe, die den Beitrag der Erneuerbaren für die Umwelt erkennen lässt – die Einsparung an klimaschädlichen Treibhausgasen:
"Mit jeder Kilowattstunde, die erneuerbar erzeugt wird, kann natürlich Kohlendioxyd, CO2, eingespart werden. Und wenn man sich die Mengen anschaut, dann können wir für unsere Branche sagen, dass wir im vergangenen Jahr mehr als 80 Millionen Tonnen CO2 eingespart haben. Das ist wesentlich mehr als das, was die Industrie in Deutschland auf Grund des Kyoto-Protokolls einsparen müsste. Die Erneuerbaren haben mit ihrem Wert die Selbstverpflichtung der Industrie übertroffen."
Damit ist man längst aus einer industriellen Nische herausgetreten. Wachstumszahlen und eingesparte Treibhausgase sind das eine, doch längst geht es auch um Standortpolitik in Deutschland. Der Präsident des Bundesverbandes Windenergie über die Arbeitsplätze bei den erneuerbaren Energien:
"In der Windbranche gehen wir von über 60.000 Arbeitsplätzen aus. Bei den gesamten Erneuerbaren sind es über 150.000 Beschäftigte. Es betrifft ja auch längst nicht mehr nur den deutschen Markt, gerade im Windbereich spielt ja der Export inzwischen eine große Rolle. Diese geschaffenen Arbeitsplätze werden somit nachhaltig sein."
Auch die Politik setzt ja einen Rahmen für die Nutzung der erneuerbaren Energien. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil bei mindestens 25 Prozent des deutschen Strombedarfs liegen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, ist ja einst von Rot-Grün so richtig auf den Weg gebracht worden, aber auch die neue Bundesregierung akzeptiert es weitgehend. Somit hat man die Hoffnung, die künftigen Ziele auch erreichen zu können.
Und eine ganz interessante Rechnung machte die Branche hier in Berlin auch noch auf. Stichwort: fossile Energieträger und deren Kosten. 17 Euro zahle beispielsweise ein Privathaushalt in Deutschland jährlich für die Förderung der erneuerbaren Energien, doch allein durch den hohen Ölpreis mussten bei den Haushalten im vergangenen Halbjahr allein rund 170 Euro mehr gezahlt werden.