
In der Großstadt Sewastopol sollen vorerst auf zwei Stunden Energieversorgung jeweils sechs Stunden Netzabschaltungen folgen. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur Raswoschajew schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Telegram, man tue alles, um die Lage zu stabilisieren. Zugleich rief er die Bevölkerung auf, möglichst auf Geräte mit hohem Stromverbrauch zu verzichten.
Die Krim ist immer wieder Ziel ukrainischer Angriffe. Mit Schlägen gegen die Energie- und Logistikinfrastruktur zielt Kiew darauf ab, Moskaus Kontrolle über die Halbinsel zu schwächen. Bereits seit Wochen wird auf der Krim immer wieder auch der Treibstoff knapp.
Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
