
Polizei, Feuerwehr und Energieversorger mussten in den vergangenen Tagen an vielen Orten ausrücken, zuletzt etwa in Idar-Oberstein, Bonn, Kerpen, Duisburg, Mönchengladbach und Weinheim. Die Stromausfälle dauerten teilweise mehrere Stunden. Die genauen Brandursachen sind meist noch unklar. Bei hohen Außentemperaturen kann es vermehrt zu Brandentwicklung an Transformatorenstationen kommen. In Teilen Deutschlands gilt seit Tagen ununterbrochen Hitzewarnung. Laut Deutschem Wetterdienst gab es heute erneut einen Temperaturrekord mit 41,7 Grad Celsius in Ost-Brandenburg. Zudem war die vergangene Nacht die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen mit 29,4 Grad in Ostsachsen.
Über Trafohäuschen nehmen örtliche Stromversorger elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz auf und regeln sie auf 230 beziehungsweise 400 Volt herunter. Anschließend geht sie über lokale Ortsnetze an die Endverbraucher. In Deutschland gibt es rund 600.000 Trafo- oder Umspannstationen.
Diese Nachricht wurde am 28.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
